Bereits Ende Februar fand das Stammlager statt, leider lag das vorgeschnitten Video lange Zeit rum, weil ich keine Zeit und Muße hatte es fertig zu stellen… heute habe ich mich dann mal ran begeben und es fertig gemacht. Leider sind die Bilder nicht mit drin, warum ? Es gibt keine, was sehr schade ist. Der Schuldige wird noch ermittelt!

 

Music: Holly Drummond – Fade

So das dritte Stammlager ist auch wieder gelaufen, die Stimmung in der Gruppe war trotz des bescheiden Wetters und der geringen Temperaturen sehr gut. Es wurden wieder wie fast jedes mal diverse Löffel, Schaber und Brettchen hergestellt, auch das Lager wurde über die Tage umgebaut und dem Wetter angepaßt.

Wir hatten das große McTrek Tarp (l) im Gepäck und haben uns damit einem Shelter gebaut um ein wenig Wärme zu erhalten. Wir haben nicht gefrohren aber nach erfolgreicher Ansteckung brach auch bei mir die Grippe aus und wir schauten das wir morgens früh am Sonntag alles möglichst schnell zusammen packten um den Weg nach Hause noch schaffen zu können bevor mich die morgentliche “Hochphase” verläßt.

Der Stoff des McTrek TomCat Tarp (L) 4,5m x 4,5m ist aus PE mit PU Beschichtung und wiegt somit ca. 1,5kg. Leider hat es in Firstbereich keinerlei Abspannpunkte was ich etwas schade finde, aber als Bushcrafter weiß man sich ja mit den umliegenden Hilfmittel zu helfen. Das Tarp war für die geringen Kosten 39,95 € ein tolle Investition für unser Outdoor Hobby. Wie ich erst heute feststelle sind auf der Abbildung des Tarps bei McTrek Abspannpunkt abgebildet die sich aber bei unserem [L] nicht befinden. Also werde ich doch mal mit McTrek telefonieren müssen. Dennoch konnten wir mit diesem Tarp eine tolle Behausung zusammen stellen in der auch mit ein paar kleinen Handgriffen 3-5 Personen zum schlafen Platz gefunden hätten. Da wir aber nur zu Zweit dort geschlafen haben, hatten wir ausreichende Platz um im Tarp entspannt unser Frühstück brutzeln zu können. Zusätzlich war die Temperatur im Shelter beim Kochen sehr angenehm angestiegen.

IMG_20150228_115511IMG_20150228_115533IMG_20150228_115523Arek hat diesmal ein neues Experiment mit gebracht welches ein wenig umfangreicher aus fiel. Er stellte erfolgreich Birkenpech her, was uns mal wieder zeigte wieviel Aufwand im Mittelalter betrieben werden mußte um einer Art Klebstoff oder Dichtungsmaterial her zu stellen. Chris zauberte diesmal ein tolles indisches Curry für alle Anwesenden.

Oli hier der Link zu unserer Softshell Jacke … LINK

Unsere Kamera kam leider nur wenig zum Einsatz aber einen kleinen Film bekommen wir sicher zusammen von Material unserer Qumox SJ4000 (76.99€) ist aber in der Dunkelheit nicht so prickelnd ich hoffe das der Nachfolger Sjcam Sj5000 dort ein wenig bessere Bilder bringt weil ich ungern eine “Videokamera” mit in den Wald zu nehmen. Aber da sollte man zur Zeit aber noch etwas warten bis die ein paar Updates für ihre Firmware geliefert haben da die ersten Versionen mit dem neuen Bildprozessor von Panasonic nie ganz ohne kleine Fehler abgeht.

Weitere Bilder / Film folgen bald!!!

 

 

 

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Nach dem ich so positive Erfahrungen mit meinem B-EX Allemanns mit dem 1.440er Stahl sammeln durfte aber mit dem zu kurzem Griff und des Haptik nicht zufrieden war, hatte ich die Change günstig an ein Böker Bush Buddy zu erwerben, allerdings entsprach es nicht wirklich dem was ich von meinem Outdoormesser erwarte, aber es hatte Potential. Mit ein paar kleinen Änderungen könnte es zu einem perfekten Wanderbegleiter werden. Dann kam es an..BKYA150

Ein schönes Messer aber irgendwie zu Lang mit 12,5cm für unsere deutschen Gesetzte (§42 a 3. ). Also muß ich vorne 5mm kürzen! Am Ende des Griffs sind zwei gerade zu scharfe Kanten durch den Einsatz für das Schlaufenloch. Die Kydex-Scheide und der Teklok erhellten aber wieder mein Gemüt. Also erstmal schön zerlegen und die Störenden Ecken und Kanten mit nehm Folienstift markieren. Die Grundschäfte war enttäuschende aber egal. Trotzdem die Klinge mal schön in Kreppklebeband einwickel.

Dann ging es zum Schleifen … zuerst mußte die Daumenauflage oben weg. Anschließend mußte eine kleine Daumenkuhle her. Die Fingermulde wurde auch verbreitert damit dort zwei meiner Finger Platz finden. Zu letzt muß hinten noch eine spitze Kannte herausgeschliffen werden. Damit man auch mal Glas klein bekommt. Jetzt waren die G10 Schalen an der Reihe. Am unteren Ende des Griffs sollte die spitze Kannte und das Fangriemenloch frei liegen. Dann wurden die Griffstücke montiert und alle Überstände wenn geschliffen und anschließend gerundet.BKYA150-anderungen

Zuletzt habe ich erst die Klinge schön aufpoliert damit sie geschmeidiger daher kommt und sie zu letzt auf meinem Wasserschleifstein ( Tormek T7 ) ordentlich geschärft und abgezogen. Jetzt ist es Perfekt für meine Zwecke und ich freu mich schon es die Tage draußen aus zu führen. IMG_20150213_122545

Wichtiger Hinweis zu Ball-Lock Karabinern

Petzl William Ball-Lock

Besitzer eines Karabiners mit Ball-Lock Verschlusssystem von Petzl sollten dieses auf seine Funktionalität hin überprüfen. Bei einigen Karabinern kann es vorkommen, dass der grüne Ball auf halber Höhe stecken bleibt, so dass sich die Verschlusshülse ohne Drücken des grünen Balls drehen lässt. Das Verschlusssystem funktioniert dann wie ein einfacher Twist-Lock Karabiner.

 

Der Ball-Lock Karabiner ist dem höchsten Sicherheitsniveau zugeordnet („Safelock-Karabiner“), als Twist-Lock Karabiner erfüllt er jedoch nur noch die Anforderungen eines Karabiners mit niedriger Verschlusssicherheit.  Da sich Karabiner dieser Kategorie für viele Einsatzbereiche nicht eignen (siehe Artikel Panorama-2-2014-Sicherheitsforschung-Karabiner.pdf in Panorama 2/2014), sollten derart defekte Ball-Lock Karabiner ausgetauscht werden.

 

Um herauszufinden, ob Ihr Ball Lock Karabiner betroffen ist, versuchen Sie die Verschlusshülse ohne gleichzeitiges Drücken des grünen Balls zu drehen. Wenn ein deutlicher Widerstand dies verhindert, funktioniert der Verschluss und Sie können Ihren Karabiner weiterhin als Safelock-Karabiner verwenden. Falls sich ihr Karabiner ohne großen Kraftaufwand auf diese Weise öffnen lässt, muss er aussortiert werden.

 

Der Hersteller Petzl bietet an, alle eingesandten Ball-Lock-Karabiner, bei denen der Verschluss nicht einwandfrei funktioniert, auszutauschen – auch über den normalen Garantierahmen von drei Jahren hinaus, sofern das Problem nicht durch unsachgemäße Verwendung oder übermäßigen Gebrauch hervorgerufen wurde.

 

Kontakt:
PETZL Deutschland GmbH
Am Marschallfeld 6a
D-83626 Valley

 

Generell bieten alle Verschlusssysteme nur dann die gewünschte Sicherheit, wenn sie einwandfrei funktionieren. Verschmutzung oder mechanische Beschädigungen können dies verhindern. Hier sind wir Anwender gefragt, die korrekte Funktion des Karabinerverschlusses zu prüfen: Der Schnapper muss komplett schließen und die Verriegelung leicht gängig sein. Am Karabiner dürfen durch Verschleiß keine scharfen Kanten entstanden sein und der Querschnitt muss noch ausreichen (mindestens noch die Hälfte). Reinigen kann man Karabiner mit Wasser, Gelenke schmiert man mit säurefreiem Öl oder einem Mittel auf Teflon- oder Silikonbasis.

Quelle: DAV

Petzl Kontakt