Wir nutzen zur kommunikation beim Klettern, Urbex oder auch bei Bushcraft unsere PMR/LPD Funkgeräte… allerdings gab es da aktuell ein paar Änderungen.

Quelle: Wikipedia

Neue Allgemeinzuteilung für analoges und digitales PMR446

Die Bundesnetzagentur hat am 28. September 2016 in ihrem Amtblatt 18/2016 eine neue Allgemeinzuteilung für analoges und digitales PMR446 veröffentlicht.Wesentliches Merkmal ist, dass die Frequenzbereiche für analoges und digitales PMR446 nicht getrennt sind. Die Kanäle für analoges PMR446 sind teilweise (ab 1. Januar 2018 volllständig) auch für digitales PMR446 freigegeben.

Hier die wichtigsten Änderungen:

Für analoges PMR446 sind jetzt 16 Kanäle (bisher acht Kanäle) im Frequenzbereich 446,0 bis 446,2 MHz im 12,5-kHz-Raster freigegeben.
Für digitales PMR446 sind bis 31. Dezember 2017 16 Kanäle im Frequenzbereich 446,1 bis 446,2 Mhz im 6,25-kHz-Raster freigegeben. Sie nutzen damit teilweise denselben Frequenzraum wie analoges PMR446, aber mit „versetzten“ Kanalfrequenzen.
Außerdem sind für digitales PMR446 acht Kanäle im Frequenzbereich 446,1 bis 446,2 MHz im 12,5-kHz-Raster freigegeben. Diese acht Kanäle liegen auf denselben Frequenzen wie die „neuen“ Kanäle für analoges PMR446.
Ab 1. Januar 2018 sind für digitales PMR446 32 Kanäle im 6,25-kHz-Raster und 16 Kanäle im 12,5-kHz-Raster freigegeben. Die Frequenzen der Kanäle für analoges PMR446 werden dann vollständig von digitalem PMR446 mitbenutzt.
An der zulässigen max. Strahlungsleistung hat sich nichts geänder; sie beträgt nach wie vor 0,5 Watt ERP. Auch der Passus im Eingangstext „… für die Sprachkommunikation mit Handsprechfunkgeräten…“ und die Vorgaben zum 
Sendezyklus bestimmter Geräte sind unverändert geblieben.

Kanal Frequenz
in MHz
Nutzung (Inoffiziell)
1 446,00625 Standardfrequenz, unterstützt von jedem Gerät,
immer Kanal 1
2 446,01875 Geocachingkanal
3 446,03125  
4 446,04375 Bei Dreikanal-PMR-Funkgeräten Kanal 2.
5 446,05625 Contestkanal
6 446,06875 Kanal für Veranstaltungen
7 446,08125 Bei Dreikanal-PMR-Funkgeräten Kanal 3.
8 446,09375 Fahrzeugkanal
9 446,10625 neu seit 28.09.2016
10 446,11875 neu seit 28.09.2016
11 446,13125 neu seit 28.09.2016
12 446,14375 neu seit 28.09.2016
13 446,15625 neu seit 28.09.2016
14 446,16875 neu seit 28.09.2016
15 446,18125 neu seit 28.09.2016
16 446,19375 neu seit 28.09.2016

Freenet

Freenet war ein Produktname der Firma Motorola und bezeichnet heute umgangssprachlich eine Jedermannfunkanwendung in Deutschland, die im Jahre 1996 auf Drängen von Motorola in einem Teilbereich der freigewordenen Frequenzen des ehemaligen Mobilfunk-B-Netzes eingerichtet wurde.

Für das Freenet waren ursprünglich nur drei Kanäle im 12,5 kHz Raster freigegeben. Im Januar 2007 wurde die Kanalzahl auf sechs Kanäle erhöht. Seit 23. November 2016 dürfen diese sechs Kanäle neben der herkömmlichen analogen Sprachübertragung auch für digitale Sprachübertragung genutzt werden. Außerdem ist seitdem im selben Frequenzraum auf zwölf neu geschaffenen Kanälen im Bereich 149,021875 bis 149,115625 MHz digitaler Sprechfunk im 6,25-kHz-Raster zulässig.[1]

Erlaubt sind ausschließlich Handfunkgeräte, wobei eine Strahlungsleistung von 500 mW ERP nicht überschritten werden darf. Die für Freenet benutzten Geräte müssen den Anforderungen des „Gesetzes über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen“ (FTEG) genügen. Die Geräte müssen für den Betrieb in Deutschland vorgesehen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Dem Gerät muss eine Bedienungsanleitung und eine Konformitätsbescheinigung beiliegen.

Mit Freenet-Geräten ist eine realistische Reichweite von 500 m bis 5 km (abhängig von Hindernissen wie Häusern, Bäumen usw.) zu erreichen. Die Signaldämpfung ist nicht so hoch wie bei den auf höheren Frequenzen angesiedelten Jedermannfunkanwendungen SRD und PMR446.

Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb in Lagen oberhalb von 600 m dürfen Freenet-Geräte nicht genutzt werden.

Kanal Frequenz
1 149,0250 MHz
2 149,0375 MHz
3 149,0500 MHz
4 149,0875 MHz
5 149,1000 MHz
6 149,1125 MHz

SDR – Short Range Devices

Short Range Devices (SRD; deutsch Kurzstreckenfunk) sind kurzreichweitige Jedermann-Funkanwendungen für die Sprach- oder Datenübertragung. Die alte Bezeichnung in Deutschland war auch Low Power Device (Geräte mit geringer Sendeleistung, Abk. LPD). Die benutzten Funkgeräte müssen dabei zweifelsfrei die einschlägigen nationalen gesetzlichen Bestimmungen einhalten, die ihrerseits wiederum teilweise Bezug auf internationale Standards nehmen. Die Einhaltung dieser Bestimmungen dokumentiert der Inverkehrbringer durch Anbringen der CE-Kennzeichnung. Auf Verlangen muss er in der Lage sein, eine Konformitätserklärung dafür vorzuweisen.

Funkanwendungen in diesem Bereich wurden vormals Low Power Device bzw. LPD genannt. Deren Sprachübertragungsvarianten gehören als 433/434-MHz-Sprechfunk inzwischen auch zu den SRD, aber die Nutzung ist in Europa nur in Deutschland, Österreich und den Niederlanden erlaubt. In Deutschland hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) das Inverkehrbringen neuer Sprechfunkgeräte nicht mehr empfohlen. Noch gibt es anmelde- und gebührenfreie Handfunkgeräte im Bereich 433/434 MHz für den Kurzstreckenfunk, sogenannter Jedermannfunk.

Je nach Umgebungsbedingungen sind mit den zigarettenschachtelgrossen Geräten Reichweiten um 0,5–2 km möglich. Die ersten LPD-Geräte kamen 1995 auf den Markt; wurden mittlerweile von den seit 1999 erhältlichen PMR-Geräten überholt, die im Bereich 446 MHz funken und bei ähnlichen Anschaffungspreisen und Abmessungen mit mehr Sendeleistung bis zu 5 km überbrücken können. Da LPD-Geräte zunächst nicht von PMR-Geräten zu unterscheiden sind, achtet man am besten auf das Zulassungszeichen; während PMR-Geräte lediglich eine vierstellige CE-Nummer tragen, findet man auf den LPD-Geräten zusätzlich ein „CEPT LPD-D“ vor.

Beispiel und Vergleich von LPD und PMR
LPD-Geräte zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

  • 10 mW effektive Sendeleistung (ERP)
  • 69 schaltbare Frequenzen von 433,075–434,775 MHz
  • FM (Frequenzmodulation).

LPD-Geräte funken auf einem Gemeinschaftsbereich (ISM), der auch von verschiedenen anderen Geräten und Diensten benutzt wird, z. B. medizinischen Geräten, schnurlosen Thermometern, schnurlosen Kopfhörern und mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten (u. a. uP80) staatlicher Behörden. Durch diese gemeinschaftliche Nutzung kann sich die wirksame Reichweite der LPD-Geräte nochmals verringern, da vor störenden Beeinflussungen kein Schutz garantiert wird. Gleichzeitig ist der Frequenzbereich dieses ISM-Bandes auch primär dem Amateurfunkdienst als Amateurband zugewiesen.

Die Bundesnetzagentur hat am 24. November 2010 eine neue Allgemeinzuteilung für sog. „Short Range Devices“ (SRD) veröffentlicht. Die neue Allgemeinzuteilung ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet. Die in der alten Zuteilung enthaltene verkürzte Befristung für den 70-cm-Bereich bis Ende 2013 – die nahelegte, dass dieser Bereich „ausläuft“ – ist in der neuen Allgemeinzuteilung nicht mehr enthalten.[1]

Inzwischen wurde diese Allgemeinzuteilung aufgehoben und mit Verfügung 43/2012 durch eine neue Allgemeinzuteilung ersetzt, die den Durchführungsbeschluss der EU-Kommission zur Harmonisierung der Frequenznutzung durch Geräte mit geringer Reichweite vom 8. Dezember 2011 berücksichtigt. Die Nutzung des 70-cm-Bereichs ist mit den bisherigen Parametern und ohne sonstige Nutzungsbeschränkungen jetzt bis zum 31. Dezember 2022 erlaubt.[2]

Europa

Freigabe auch bei den EG-Partnern

Die Länder Deutschland, Dänemark , Frankreich, Finnland, Schweden, Kroatien, England, Estland, Tschechische Republik, Kroatien, Island, Irland, Niederlanden, Belgien, Schweiz, Spanien, Portugal und Österreich , haben eine Freigabe erteilt. Geräte in Deutschland müssen nur mit einer CE Kennung gekennzeichnet sein. Da sich die Anzahl der Länder ständigt erweitert, sollten Sie die Hompage der Europäischen Fernmeldebehörde unter http://www.ero.dk , besuchen, dort gibt es verbindliche Informationen für welchen Ländern pmr446 freigegeben ist.

Quelle: Petzl

Das Ende der Lebensdauer einer beim Höhlenforschen eingesetzten CROLL-Seilklemme richtig erkennen. In letzter Zeit wurden wir von einigen Höhlenforschern auf eine starke Abnutzung am Klemmnocken ihrer CROLL-Seilklemme hingewiesen. Die Untersuchung von sechs zurückgesandten Seilklemmen ergab, dass deren Edelstahlblech durchgeschliffen war und die Klemmnocken so starke Abnutzungserscheinungen aufwiesen, dass sie nach den von Petzl für die Aussonderung eines Produkts festgelegten Kriterien längst hätten ausgesondert werden müssen. Eine derart starke Abnutzung kann den Anwender in schwierige Situationen bringen.

2 Februar 2016

 

Speläologie

Der nachfolgende Text beschreibt:

  • die möglichen Folgen der Benutzung einer CROLL-Seilklemme über die erlaubte Lebensdauer hinaus,
  • unsere Empfehlungen, um das Ende der Lebensdauer einer CROLL-Seilklemme zu erkennen und ihre Benutzung unverzüglich einzustellen.

Mögliche Folgen der Benutzung einer CROLL-Seilklemme über die erlaubte Lebensdauer hinaus

Die Benutzung einer CROLL-Seilklemme über die erlaubte Lebensdauer hinaus kann unter gewissen Nutzungsbedingungen und bei bestimmten Anwendungen zum Durchschleifen des Edelstahlblechs führen. Wenn dessen Perforation eingesetzt hat, kann sich die Öffnung bis zum Rand des Edelstahlbleches fortsetzen, so dass sich eine scharfe Kante bildet. Die CROLL-Seilklemme darf in diesem Fall nicht mehr mit einer Fußsteigklemme benutzt werden, da dadurch das Seil unterhalb der CROLL belastet wird: Infolge kann sich die scharfe Kante ins Seil einschneiden, wodurch dieses nicht mehr ungehindert durch die CROLL laufen kann und der Seilmantel möglicherweise beschädigt wird.
Der Speläologe kann seine CROLL-Seilklemme daher unter Umständen noch während er sich unter der Erde befindet nicht mehr benutzen. Ohne Behelfsseilklemme bleibt ihm daher nur die Möglichkeit, ohne Fußsteigklemme und nur mit der Trittschlinge vorsichtig hochzuklettern, um das Seil an der CROLL-Seilklemme nicht zu belasten.

Information spéciale : bien détecter la fin de vie d’un bloqueur CROLL en spéléologie © PETZL

Exzessive Abnutzung der Seilklemme und Folgen für den Seilmantel​.

Indikatoren zum Erkennen des Endes der Lebensdauer einer CROLL-Seilklemme

In allen hier dargestellten Fällen muss die CROLL-Seilklemme sofort ausgesondert werden.

  • Exzessive Abnutzung des Klemmnockens

Diese lässt sich an einer deutlichen Abnutzung der Zähne (siehe Fotos) oder einer unzureichenden Blockierung des Seils erkennen.

Information spéciale : bien détecter la fin de vie d’un bloqueur CROLL en spéléologie © PETZL

 

  • Exzessive Abnutzung des Edelstahlblechs

Sie lässt sich an der Bildung einer Rille in der Verstärkungsplatte, die sich zu einem Loch ausweiten kann, erkennen.

Information spéciale : bien détecter la fin de vie d’un bloqueur CROLL en spéléologie © PETZL

Mehr erfahren:

Das Informationsblatt wird in Kürze mit den hier gezeigten neuen Fotos aktualisiert, um noch bessere Hilfestellungen zu bieten.

Hier handelt es sich wieder um ein Zeche die wir schon öfters besucht haben, jedesmal aus einer anderen Perspektive… hier mal im SRT – Style wie Dennis so schön sagte.

LPNvSRT-9-2-17-002

Den vorherigen Besuchsbericht findet ihr hier : Teil 1 / Teil 2

Heute waren Dennis und ich mit ein anderen Team unterwegs. Auf der Zeche angekommen mußten wir feststellen das unsere Eingänge inzwischen alle vernünftig verschlossen wurden, so das wir erstmal auf dem Gelände nach anderen Eingängen suchen mußten. Bei der suche fiel uns schnell auf das auf dem Gelände bereits recht viel Aufregung wegen aktivitäten Anderer herschte, dass wir schnell mal das Gelände verließen und uns einige Minuten das Treiben der Sicherheitkräft anschauten, die gerade eine paar andere Leute vor sich her jagte. Damit sich dort die Stimmung wieder beruhigen kann sind wir erstmal einen Kaffee trinken gegangen und haben uns dann entschlossen einen alten Spot in der Nähe auf zu suchen.

An dem Spot angekommen mußten wir feststellen, dass man den Verfall inzwische immer schneller Fortschreitet. Schade das so viele Vandalen das Erbe der alten Zechen einfach nicht in Ehren halten können. In der Schwarzkaue liegen inzwischen alle Körbchen  am Boden, auch die Glasbausteinwand wurde eingeschlagen so das in der ganzen Kaue Glas rumfliegt.

Am Freitag haben Robert und Ich ganz kurz entschlossen den Lehrstollen auf gesucht, in der Hoffnung dass wir nicht wieder jemanden Treffen der uns dort von Gelände schickt. Schnell haben wir einen bequemen Eingang gefunden. Bei der Sondierung des Geländes stießen wir auf den Lehrstollen und waren doch recht überrascht was wir hier sehen durften. Auch das Materiallager, der Keller und das Maschinenhaus war schnell Besichtigt, allerdings werden wir nochmal wieder kommen müssen um die anderen „Ort“ nochmal vernünftig ab zu fotografieren.

Nach dem wir uns hier mal auf einer unserer Kindertouren hier hin verirrt hatten, stand diese Zeche bei uns auf der Revisiten-Liste um uns diese Zeche nochmal ganz in Ruhe mit deutlich mehr Zeit an zu schauen. Der Weg dahin war wieder schnell gefunden. Aber auch genügend Leute die interesse hatten diese Zeche endlich mal zu sehen. So war es dann schnell die Gruppe 7 Mann/Frau … oder Personen stark. Leider fanden zu start nicht alle dort hin und so gingen wir dann doch nur zu viert rein. Was uns aber geboten wurde war richtig schön. Nachdem ich bei der ersten Visite bereits einige Hundert Bilder geschossen hatte sind es diesmal dann doch nur 150 geworden die dazu kamen … wobei ich mich bemüht habe nur neue Blickwinkel zu fotografieren.

Hier wird es auch später leider kein Video geben weil ich nicht gefilmt habe!

Lange ist es her, dass dieser Kopfgüterbahnhof im Betrieb war. Zu letzt wollte keiner hier mehr hin, wegen den schlechten Erinnerungen. Verdammt lange hatte er auf meiner Liste gestanden und endlich konnten wir mal hier vorbei kommen, um uns dieses Objekt an zu sehen, um uns eine eigene Meinung zu machen.