Im vorbei fahren war uns dieser imposante Bau schon öfters aufgefallen und immer wieder kam etwas dazwischen, warum wir uns dieses Objekt nicht schon etwas intensiver angeschaut hatten. Jetzt paßte es, wir waren in der Nähe, hatten gutes Wetter, also starteten wir mit kleiner Ausstattung die erste Erkundung des Geländes. Schnell vielen uns auf dem Gelände diverse Hundespuren im Matsch auf, was für uns schonmal ein Zeichen war, dass hier öfters Hunde mit „Herrchen“ über das Gelände patrollierten. Auch die Kontrollmarken sind an nahe zu allen Eingängen platziert so das man dort mit öfteren Besuchern rechnen mußte. In einige weniger interessanten Objekten kam man direkt rein, da die Türen weit auf standen. Aber alles interessantes war quasi unerreichbar gut verschlossen und weil wir nichts öffnen, war es für uns eigentlich kaum möglich außer den Außeneindrücken etwas von dieser Zeche mit zu nehmen. Auf dem Rückweg fiel uns doch noch eine Möglichkeit auf, wie man in die Anlage herein kommen könnte und nach einiger Kletterei konnten wir uns dann ohne Probleme durch die gesamte Anlage durch arbeiten. Wow… wir haben uns sogar öfters verlaufen, so groß war diese Zeche.

 

Ich war gemeinsam mit meinen Jugendlichen in der Kluterthöhle im schönen Ennepetal. Bisher habe ich da immer an so langweilige Höhlentouren mit der Schule gedacht, was aber „Gott Sei Danke“ nicht auf die Erlebnisführung in der Kluterthöhle zutrifft, hier muß man selbst ran und die verschiedenen Hindernisse mit seinen Kollegen meistern. Der Führer erklärt einen an ausgewählen Stellen etwas zu der Höhle, dem Alter und der Entstehung aber nicht so viel das einem langweilig wird. Auch wenn es nicht ganz un anstregend ist kann man immer wieder die Höhle und das besondere Klima genießen. Bei mir hat der Besuch gereicht um aus einem Gegener dieser geführten Höhlenführungen einen echten Fan der Kluterthöhle zu machen.

Hier zur Webseite der Kluterthöhle [ LINK ]

Musik: SLUMBERJACK-EnigmaFt.GRRLPAL

 

Wir hatten das Glück, dass man ohne Aufwand in das alte Kesselhaus herrein kam. Deshalb konnten wir nun endlich Bilder von Innen zeigen, bald wird es umgebaut und darauf soll ein edeles Bürohaus draus werden mit 750m² Bürofläche pro Etage.

Es ist wiedermal Sonntag und mein „Flügelmann“ hat wieder etwas besseres zu tuen als mit mir einen kleinen Spaziergang an frischer Luft zu machen. Also bin ich ein wenig durch die Gegend gefahren und in Ghosttown gelandet. Ein kleines Städtchen gnaz ohne störende Menschen, welches bei meiner Ankunft noch leicht im morgendlichen Nebel eingehüllt war. Die Luft war feucht kalt irgendwie waren die ersten Meter schon ein wenig mulmig, aber der ganz besondere Charm dieses kleinen Ortes hatte mich schnell in seinem Bann und so konnte ich viel sehen.

Kein Wochenende vergeht ohne das wir auf Tour waren. Hierbei waren wir in der letzten Zeit ganz oft im Ruhrgebiet unterwegs, aber hier steht ja auch noch ziemlich viel auf engstem Raum verlassen rum. Dieses Wochenende sollte die Tour zu einer alten Kläranlage, Bunkern und ehm. Zechen. Es kam aber anders als wir uns es vorgestellt hatten, hier lagen die schöneren Objekte grade zu auf dem Weg neben der Straße und die „geplanten“ Objekte war zu oder inzwischen so zugebaut das man sie nicht mehr erreichen konnte. Wir nutzen mit unserer Gruppe ausschließlich Gelände die frei zugänglich sind und damit unterscheiden wir uns anderen. Auch die Mitnahme von Gegenständen ist bei uns verpöhnt, die einzigen Andenken an die Gebäude und Anlagen sind unsere Bilde, nicht selten befinden sich am Ende des Tages 160 – 300 Bilder auf meiner Kamera (Lumix GH2).

Deshalb waren wir jetzt in alten Industrieanlagen und auf stillgelegten Geländen.

Immer öfters kehren wir zu unseren „Lieblingsobjekten“ zurück um den Verfall und die Zerstörung nach zu halten oder wie hier in Areale herein zu kommen wo vorher kein Hereinkommen war.

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Tja lang habt ihr jetzt schon auf ein neues Video warten müssen und ja es ist wieder kein Klettervideo, da mir immer noch der richtige Buddy fehlt.

Ich war mal wieder in einem tollen Gebäude mit irre vielen netten kleinen Details, die den langsamen Verfall wieder spiegeln. Wurzelwerk das sich durch den Boden arbeitet, Moos an den Wänden. Stück für Stück erobert die Natur diesen Industriestandort zurück nach Jahren des Betriebs. Die Bilder von meinem Ausflug hatte gestern bereit geuppt.
Ich bin gegen den Vandalismus in leerstehenden Industriebrachen, Gebäuden oder Grundstücken. Gegen Brandstiftung um eventuelle Baubestimmungen zurecht zu biegen.

Musik: Steve Void No Mondays – Chemistry (ft Clara Mae)

Kamera: Panasonic Lumix GH2 „hacked“